Above & Beyond

Zwei gut gekleidete Männer sitzen bei schönem Wetter auf einer Parkbank und unterhalten sich. Einer hält ein Tablet.

#Partnership

Erfolg ist kein Solo - er ist ein Chor aus vielen kraftvollen Stimmen

Ein Architekt kann Großartiges entwerfen – doch wahre Meisterwerke entstehen erst durch die Kraft der Zusammenarbeit. Denn ein imposantes Bauwerk ist das Ergebnis vieler Köpfe und Hände, die sich ergänzen. Daher sind gut vernetzte Freiberufler leistungsstark. Man tauscht sich aus. Unterstützt sich. Schätzt sich.

Wir glauben an genau das. An Fortschritt durch Kooperation. An Qualität statt Quantität. An eine Gemeinschaft von Visionären, die sich gegenseitig inspiriert. So entsteht – trotz individueller Selbstständigkeit – ein starker, leistungsfähiger Verbund, der Großes möglich macht und neue Maßstäbe setzt.

Zwei dieser sehr geschätzten freiberuflichen Kollegen sind Bernhard Köberlein und Peter Graf. Zwei herausragende Persönlichkeiten. Zwei Freunde. Bernhard ist Sicherheitsingenieur und eine Koryphäe im Bereich Explosionsschutz. Peter, ebenfalls Sicherheitsingenieur, bietet neben seinem umfangreichen Portfolio im Arbeits- und Brandschutz, außerdem Coaching im Bereich Gesundheitsschutz an. Und das ist nur ein kleiner Einblick in ihre Expertise. Beide genießen mein uneingeschränktes Vertrauen. Beide empfehle ich aus voller Überzeugung weiter.
 

Logo von BK-Safety. Darunter steht: Arbeitssicherheit in guten Händen.

BK-Safety, Bernhard Köberlein - Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit, Brandschutz und Gesundheitsförderung (Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm)

Logo von PG-SAFETY, Ing.-Büro für Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung. Ein blauer, abgesetzter Kreis mit Schrift in der Mitte.

PG-Safety, Peter Graf - Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit, Brandschutz und Gesundheitsförderung (Landkreis Miesbach)

Bunte Achterbahn mit "München" Schriftzug und strahlendem Himmel.

#Backstage

Sifa auf dem Oktoberfest

Ein Tanz stählerner Kolosse – im Rhythmus der Bolzenschläge, begleitet vom Quietschen, wenn die Gabelzinken eines gigantischen Staplers unter einen Seecontainer gleiten, vom kraftvollen Aufheulen der Dieselmotoren und den markanten Kommandos der Aufbauteams.

Der Aufbau des Münchner Oktoberfestes gilt als eine der größten Baustellen Bayerns. Im Rahmen der sicherheitstechnischen Betreuung der Schausteller sorge ich für den Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz in den Betrieben. Jedes Jahr präsentieren sich über 500 Unternehmen auf der Wiesn.

Die Feste müssen gefeiert werden, wie sie fallen. Das heißt, ich richte mich nach den Auffahrplänen der Betriebe und unterstütze, wenn es die Zeitfenster der Unternehmen erlauben. Wir führen zusammen Gefährdungsbeurteilungen durch, erarbeiten Unterweisungen für die Beschäftigten und kümmern uns um den sicheren Zustand der Arbeitsstätten und Arbeitsmittel. Man kennt sich. Gefühlt kennt jeder jeden und man hilft sich betriebsübergreifend. Trotz der Vielzahl an Betrieben entsteht das Gefühl, Teil einer einzigen großen, wundervollen Gemeinschaft zu sein.

Die nahezu gesamte Bandbreite an verschiedenen Gewerken arbeitet unter Zeitdruck zielstrebig und unbeirrt von Wind und Wetter. Am Boden und in schwindelerregenden Höhen, stets geschützt mit Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Zwischendurch finden immer wieder Kontrollen durch das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) statt. Letztere betreibt während des gesamten Oktoberfestes einen eigenen Bürocontainer, besetzt mit mehreren technischen Aufsichtspersonen.

Nach wochenlanger Vorbereitung, müden Füßen und strapazierter Stimme kehrt am letzten Tag vor der Eröffnung Ruhe auf der Theresienwiese ein. Die Sonne geht langsam unter, während die letzten Unternehmer prüfen, ob wirklich alles perfekt ist. Ich mache mich auf den Weg zum Ausgang. Ein Schaustellerehepaar kommt mir Hand in Hand entgegen: „Ah, der Herr Ehrl ist auch noch unterwegs.“ – „Ja“ antworte ich lächelnd, „Sie ja auch.“ Wir verabschieden uns und zwinkern uns zu: „Bis zum Weihnachtsmarkt“.

Ein Vortrag in einem modernen Hörsaal mit Publikum und einer großen Leinwand.

#Backstage

Was geschieht eigentlich zwischen Anforderung und Ausführung? Hier ein Beispiel

„Herr Ehrl, könnten Sie bitte prüfen und rechtssicher feststellen, ob es sich bei dem neuen Arbeitsplatz um einen Lärmbereich gemäß der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung handelt?“ So die Anforderung von Madame Dupont.

Da es sich also nicht „nur“ um eine orientierende Schallpegelmessung handelte, geschah vor der Messung Folgendes.

Einwöchige Teilnahme an dem Seminar „Fachkundiges Messen, Beurteilen und Dokumentieren von Schallpegeln“ der BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) in der Bildungsstätte Bad Münstereifel bei Bonn (hervorragende Dozenten und ausgezeichnetes Essen).

Nach erfolgreichem Abschluss und bestandener Prüfung des oben genannten Seminars erfolgte der käufliche Erwerb der Norm DIN EN ISO 9612 (Akustik – Bestimmung der Lärmexposition am Arbeitsplatz – Methodik) und eines Schallpegelmessgeräts der Klasse 1 (eine mittlere vierstellige Investition die mit der jährlichen Kalibrierung um eine mittlere dreistellige Summe wächst).

Wir (das Messgerät und ich) verbrachten dann viele gemeinsame Stunden und lernten uns gut kennen. Gemessen wurde alles, was im privaten Haushalt auch nur den geringsten Lärm verursacht (ein großer Dank geht insbesondere an die Waschmaschine und den Staubsauger, die als Probanden stets hilfsbereit zur Verfügung standen).

Abschließend konnte ich einem erfahrenen Messtechniker „im Feldeinsatz“ einen ganzen Tag über die Schulter schauen und meine gewonnenen Kenntnisse nochmals vertiefen.

Zu guter Letzt musste noch (viele Stunden schreiben, löschen, schreiben... Sie kennen das bestimmt) ein professionelles Formblatt für einen Messbericht erstellt werden.

„Madame Dupont, ich bin so weit. Wir können loslegen!“
 

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